Antiquitätenhandel in Zeiten von Coronavirus eine Diskussion

Themen, die nichts mit dem eigentlichen Forum zu tun haben
Benutzeravatar
3rd gardenman
sehr erfahrenes Mitglied
Beiträge: 4588
Registriert: Dienstag 25. August 2015, 19:01
Reputation: 8963
Wohnort: Ulm

Antiquitätenhandel in Zeiten von Coronavirus eine Diskussion

Beitrag von 3rd gardenman » Freitag 3. April 2020, 22:37

Sicher, erstmal sind alte Dinge ein schönes Hobby - ich habe Verantwortung für insgesamt 16 Personen, muss schauen dass die Lohnsummen für Zahlung vorhanden sind, mein alter Herr (91 Jahre) will versorgt sein und das ganze Grundstück unterhalten. Nebenbei noch die Verantwortung für ein recht großes Haus mit über 3000 qm Wohnfläche, Unterhalt von knapp 12 ha und Verantwortung für 75 ha Waldfläche inkl. Jagdrecht mit allen Pflichten und Verantwortung.

An manchen Tagen wird alles viel zu viel, dann mache ich eine Runde mit dem Hund oder gehe ganz einfach los in den Wald ohne großes Vorhaben.
Grüße Harry

Benutzeravatar
3rd gardenman
sehr erfahrenes Mitglied
Beiträge: 4588
Registriert: Dienstag 25. August 2015, 19:01
Reputation: 8963
Wohnort: Ulm

Antiquitätenhandel in Zeiten von Coronavirus eine Diskussion

Beitrag von 3rd gardenman » Montag 6. April 2020, 11:09

Gäste sehen keine Links

Hier mal ein Beitrag über die Flohmärkte - leider nur auf Englisch verfügbar.
Grüße Harry

Benutzeravatar
3rd gardenman
sehr erfahrenes Mitglied
Beiträge: 4588
Registriert: Dienstag 25. August 2015, 19:01
Reputation: 8963
Wohnort: Ulm

Antiquitätenhandel in Zeiten von Coronavirus eine Diskussion

Beitrag von 3rd gardenman » Montag 27. April 2020, 21:22

Aktuell wird dank der Corona Maskentragepflicht das Einkaufen zur Qual - es macht einfach keinen Spass mehr :persevere:

Nahezu alle Geschäfte bestehen auf die Maskentragepflicht - ich weigere mich sowas tragen zu müssen. Laut Erklärung vom Präsident der Ärztevereinigung Montgomery sind solche Masken eher schädlich und verbreiten eine Sicherheitsannahme die in der Realität nicht bestand hat.

Mein alter, schon viele Jahre Getränkeanbieter hat mich heute nicht in den Laden gelassen - werde dort wohl nie mehr einkaufen. Gleiches beim Holzfachmarkt, dort können nur gewerbliche Anbieter einkaufen - die haben am Eingang einen Sicherheitsdienstmenschen abgestellt - ich wurde daran gehindert die Geschäftsräume betreten zu dürfen.
Und vorallem wurde mit einem Bussgeld in Höhe von 150 Euro oder mehr gedroht - schliesslich würde in Bayern das so vorgegeben sein.

Habe jetzt noch für einige Wochen genug im Vorrat, werde wieder Brot selber backen und hoffen dass diese Maskenhysterie bald vorbei ist.

Unfassbar wie sich die Menschen betragen - als ob die Zukunft der Menschheit an diesem dämlichen Stück Maskenstoff hängen würde.
Grüße Harry

Tilo
erfahrenes Mitglied
Beiträge: 635
Registriert: Mittwoch 1. Januar 2014, 17:24
Reputation: 600

Antiquitätenhandel in Zeiten von Coronavirus eine Diskussion

Beitrag von Tilo » Montag 27. April 2020, 21:36

aber mal ehrlich: es ist die behördliche Anweisung und gilt bundesweit
in manchen Städten und Bundesländern schon seit einer oder mehr Wochen
sie wird mit dem Schutz der jeweils anderen begründet, nicht mit Eigenschutz

und so müssen auch die Geschäfte diese Regelung durchsetzen (neben der Begrenzung von Kunden/qm)
sowohl bei ihren Angestellten (selbst hinter Scheibe) und auch bei den Kunden

den Geschäftsinhabern das jetzt persönlich übelzunehmen ist einigermaßen unsinnig

viele Japaner tragen schon seit vielen Jahren immer Maske (ich will damit nicht sagen, daß ich das für sinnvoll halte, sondern nur, daß es machbar ist)

dann besorg dir halt in der Apotheke ein 10er Pack einfacher Masken (10....20,-) oder in einer asiatischen Nähstube 1oder 2 aufwändigere für zusammen 10,- und du darfst einkaufen

viel ärger finde ich,daß es echt schon Fälle gegeben hat,wo ein Paar 2x200,- Strafe zahlen mußte,weil es sein Waffeleis näher als 50m von der Eisdiele entfernt geleckt hat! wie irre ist das denn bitte?

Tilo
erfahrenes Mitglied
Beiträge: 635
Registriert: Mittwoch 1. Januar 2014, 17:24
Reputation: 600

Antiquitätenhandel in Zeiten von Coronavirus eine Diskussion

Beitrag von Tilo » Montag 27. April 2020, 21:48

oder noch besser, und das meine ich ganz im Ernst:
vielleicht opferst du eine deiner unzähligen Krawatten und läßt dir bei einer Nähstube eine schicke Maske nähen
noch besser: wenn du den Mundschutz im gleichen Stoffdesign wie die Krawatte hättest
das hätte Stil

was richtig Mist ist: wenn du Brillenträger bist beim Einkaufen
dann wird dich das Beschlagen der Brille nerven

Weinstock
erfahrenes Mitglied
Beiträge: 474
Registriert: Donnerstag 28. November 2019, 09:34
Reputation: 752

Antiquitätenhandel in Zeiten von Coronavirus eine Diskussion

Beitrag von Weinstock » Montag 27. April 2020, 22:07

Und wie das nervt.

Übrigens trage ich seit ca. 5 Wochen freiwillig eine Maske zum Eigenschutz, beim Einkaufen.

Eine echte nicht so ein selbst gemachtes Ding.

Wer schon im Januar einkaufen ging konnte noch alles bekommen. Die damaligen Bilder aus China machten mich nervös.

Harry, die Verkäufer sind die letzten über die du dich ärgern solltest.
Das letzte Hemd hat keine Taschen, aber die Freude des Sammlers liegt darin ein besonderes Stück eine Zeit sein Eigen zu nennen.

Benutzeravatar
3rd gardenman
sehr erfahrenes Mitglied
Beiträge: 4588
Registriert: Dienstag 25. August 2015, 19:01
Reputation: 8963
Wohnort: Ulm

Antiquitätenhandel in Zeiten von Coronavirus eine Diskussion

Beitrag von 3rd gardenman » Montag 27. April 2020, 22:47

Die Sinnhaftigkeit der oberflächlichen Masken will ich nicht verstehen - es gibt soviele Wissenschaftler die die Maskentragepflicht ablehnen bzw. für unsinnig halten.
Und dann dennoch darauf zu bestehen - unfassbar wie dumm diese Entscheidung ist.

Sicher kann mein Schneider aus einer Krawatte eine Maske anfertigen - nur sehe ich nicht ein so ein Ding tragen zu müssen. Wir sind in Europa, die Menschen können frei ihre Gesichter zeigen - ohne Angst vor irgendwelchen Diktatoren.

Habe diese maskentragenden Touristen immer für lustig und komisch empfunden - im Restaurant sind die früher nur ungern bedient worden - warum sollen wir jetzt in Europa gleichfalls diese dümmlichen, nutzlosen Masken tragen müssen?
Grüße Harry

MaxS
Neuling
Beiträge: 15
Registriert: Sonntag 12. April 2020, 12:39
Reputation: 33
Wohnort: Bayern/Schwaben

Antiquitätenhandel in Zeiten von Coronavirus eine Diskussion

Beitrag von MaxS » Dienstag 28. April 2020, 02:21

Ich sehe das genauso, Harry. Mir tun zwar die Paktedienste und Postler leid, die kleinen Läden erst Recht, aber dieser haarsträubende Unsinn dürfte nicht gerade zur Senkung der Sendungszahlen und zur Stärkung der besagten Läden beitragen. Ich persönlich verstehe diese Maskierungspflicht nicht ansatzweise. Meinen Getränkevorrat habe ich letzte Woche bei einer lokalen Brauerei fürs Erste aufgefüllt und Grundnahrungsmittel habe ich ausreichend da, aber natürlich nicht für unbegrenzte Zeit. Bin eben kein Prepper... ;)

Was die Eventbranche und auch die Wirtshäuser angeht: Sobald diese Beschränkungen aufgehoben werden und das Wetter nur halbwegs passt, werden die Biergärten und Gaststätten vermutlich voll sein. Hochzeiten und Feiern sind aktuell meist verschoben, da kommt m.E. eher eine kurze, dicke Phase auf die jeweiligen Geschäftsleute zu. Sollte der aktuelle Zustand noch relativ lange anhalten, dürften aber einige Feiern ersatzlos ausfallen und die entsprechende Jahreszeit auch dafür sorgen, dass der Gastrobereich sowie die Zulieferer, darunter auch die Brauereien und Winzer, noch stärker geschädigt wird.
Die Veranstalter richtig großer Events wie Messen, Betriebsversammlungen und ähnlichem haben ein gewaltiges Problem - ein Caterer in meiner Nähe hat seine Fahrzeugflotte längst abgemeldet und spart an jedem Ende, um zu überleben.

Machbar ist übrigens vieles, aber ob es angemessen und sinnig ist, das behördlich anzuordnen, steht meines Erachtens auf einem anderen Blatt. So etwas sollte sehr genau abgewogen werden und ich befürchte, dass genau das nicht passiert ist, sondern jeder Strohhalm ergriffen wird, der Pseudo-Sicherheit vorgaukelt. Heute habe ich schon einige mit Handschuhen und Maske Auto fahren sehen, inkl. Brille übrigens - ich hoffe blos, dass da nicht zu viele Unfälle passieren.

Aktuell bin ich froh, als Selbstständiger (ohne Angestellte) trotz unternehmerischem Risiko (wie es so "schön" heißt) nicht von anderen abhängig zu sein. Im Alltag scheint sich - zumindest in eher ländlich strukturierten Ecken - inzwischen wieder eine gewisse Normalität einzustellen und gleichzeitig scheint die Akzeptanz der Maßnahmen zurückzugehen - sofern die paar Meinungen, die ich kenne, aussagekräftig sind. Ich bin gespannt, wie das weitergeht

Was übrigens den Handel mit Antiquitäten angeht, würde ich eine ähnliche Entwicklung erwarten, wie bei anderen Wertgegenständen: Werthaltiges und leicht transportables wird als Ersatzwährung gefragt werden/sein (vgl. Edelmetallpreise). Das ist aber nur eine Schätzung ins Blaue.

Grüße
Max

Benutzeravatar
3rd gardenman
sehr erfahrenes Mitglied
Beiträge: 4588
Registriert: Dienstag 25. August 2015, 19:01
Reputation: 8963
Wohnort: Ulm

Antiquitätenhandel in Zeiten von Coronavirus eine Diskussion

Beitrag von 3rd gardenman » Donnerstag 21. Mai 2020, 09:19

Gestern mal einen Biergarten Besuch geplant:

aktuell nur noch Einlass mit Reservierung, Tische stark auseinander gerückt worden - jeder Tisch wurde "nett" mit Bauzaunabsperrungen separiert - das fühlt sich an wie Zwingerhaltung von Menschen...

Neugieriges Erfragen von Namen, Anschrift, Mobile Phone Nummern, E-Mail Adresse - ohne ein ausgefülltes Formular gibts keinen Einlass - die Mitarbeiter müssen an anderen Tischen sitzen - wir haben dann den Biergarden Besuch gecancelt -_-

sind auf eine nahebei gelegene Wiese gegangen, haben uns dort niedergelassen. Versorgung erfolgte durch im Getränkehandel erworbenes Ayinger Bier, ein Supermarket hat Semmeln, Radis, Käse und Wurst beigesteuert...

SO wie aktuell geplant werde ich sicher keine weiteren Gasthaus Besuche durchführen - dieser nervige Popanz mit Reservierung, Namensliste usw. ist völlig sinnbefreit - dient einzig der Knechtung der Menschen - wir befinden uns in der Diktatur der Virologen -

es macht einfach keinen Spass mehr raus zu gehen - bleibt nur noch Arbeiten und auf bessere Zeiten zu hoffen.
Grüße Harry

Benutzeravatar
rup
Site Admin
Beiträge: 2251
Registriert: Dienstag 14. Februar 2006, 22:06
Reputation: 1396
Wohnort: Gelsenkirchen

Antiquitätenhandel in Zeiten von Coronavirus eine Diskussion

Beitrag von rup » Donnerstag 21. Mai 2020, 19:24

Sinn macht es schon, nur ganz sicher weniger Spaß als sonst ...

Antworten

Zurück zu „Off Topic“