Bimsmehl

hier wird über die Pflege und Restaurierung antiker Möbel gesprochen
Antworten
Benutzeravatar
reas
erfahrenes Mitglied
Beiträge: 879
Registriert: Montag 21. Oktober 2013, 22:54
Reputation: 2670

Bimsmehl

Beitrag von reas » Dienstag 10. September 2019, 20:30

Hallo alle zusammen,

möchte mir verschiedene Materialien für die Restaurierung bestellen, unter anderem Bimsmehl für das Porenfüllen, allerdings bin ich überfragt welche Stärke es sein sollte.. bei Kremer Pigmente gibt es eine gute Auswahl Gäste sehen keine Links

Mein erstes Bimsmehl bezog ich als Starterpaket vom Herrn Greef und da war die Stärke nicht angegeben..hat jemand von Euch Ahnung davon, wäre sehr hilfreich O:-)

mano
Neuling
Beiträge: 13
Registriert: Donnerstag 30. Mai 2019, 16:10
Reputation: 30

Bimsmehl

Beitrag von mano » Dienstag 10. September 2019, 21:32

Hallo reas,
ich restauriere jetzt wirklich schon über 30 Jahre. Dass es verschiedene Stärken von Bimsmehl gibt, habe ich noch nicht mitbekommen, da mein Vorrat noch reicht. Ich weiß nur, dass mein Bimsmehl nicht so fein wie Mehl ist, aber nahe dran. Mir scheint deine Auswahl aber relativ teuer, schau doch einmal auf meinen Link
Gäste sehen keine Links
Liebe Grüße
mano

mano
Neuling
Beiträge: 13
Registriert: Donnerstag 30. Mai 2019, 16:10
Reputation: 30

Bimsmehl

Beitrag von mano » Dienstag 10. September 2019, 21:35

Hallo reas,
noch ein Tipp: bei dem Anbieter habe ich schon mehrere Werkzeuge für die Restauration gekauft, bisher war ich immer zufrieden.
LG
mano

Benutzeravatar
reas
erfahrenes Mitglied
Beiträge: 879
Registriert: Montag 21. Oktober 2013, 22:54
Reputation: 2670

Bimsmehl

Beitrag von reas » Dienstag 10. September 2019, 21:55

Hallo mano,

lieben Dank für Deine Rückmeldung..ob jetzt Kremer teurer ist als andere habe ich nie verglichen, die haben halt tolle Auswahl und von der Qualität Top Produkte..
Bin begeistert von deiner Aussage mit über 30 Jahre Erfahrung, stell bitte ein paar Photos ein.. ich vergleiche sehr gerne meine Arbeit mit der Arbeit der Profis..so kann ich besser meine Schwächen finden und mich eventuell auch verbessern ':)

mano
Neuling
Beiträge: 13
Registriert: Donnerstag 30. Mai 2019, 16:10
Reputation: 30

Bimsmehl

Beitrag von mano » Donnerstag 12. September 2019, 15:45

Hallo reas,
das will ich gerne tun, wenn ich ein "neues" altes, restaurierungsbedürftiges Biedermeiermöbel gefunden habe.
Dabei habe ich aber häufig 2 Schwierigkeiten:
1. Man findet kaum noch Möbel in originalem Zustand, häufig hat da schon jemand dran herumgedoktert,
2.viele Verkäufer gehen von der irrigen Annahme aus, dass die Biedermeierzeit direkt vor dem 2. Weltkrieg liegt ?!?
Was man alles so an "Treffern" findet, wenn man bei einschlägigen Seiten den Suchbegriff "Biedermeier" eingibt, ist haarsträubend.
Dort will häufig alles angeboten, was genau so alt wie die Oma ist. Aber dieses Problem existiert leider schon ewig.
Liebe Grüße
mano

Benutzeravatar
reas
erfahrenes Mitglied
Beiträge: 879
Registriert: Montag 21. Oktober 2013, 22:54
Reputation: 2670

Bimsmehl

Beitrag von reas » Donnerstag 12. September 2019, 19:29

mano hat geschrieben:
Donnerstag 12. September 2019, 15:45
2.viele Verkäufer gehen von der irrigen Annahme aus, dass die Biedermeierzeit direkt vor dem 2. Weltkrieg liegt ?!?
Hallo mano,

das mag vielleicht daran liegen dass es auch die zweite Biedermeierzeit gab, sogar auch die dritte...was aber keine Original Biedermeier Möbel waren..es waren Reproduktionen oft von Hand gefertigt mit altem Sägefurnier, diese aber dennoch nicht die Wertigkeit haben wie die Möbeln aus der echten ersten Biedermeierzeit..
Ist vielleicht für manche schwer zu unterscheiden, finde aber dass man doch Unterschiede erkennen kann. Wenn ich meine Waschkommode beobachte wirkt diese wirklich als 200 Jahre altes Möbel.

Wie Du sagtest es ist tatsächlich schwieriger geworden unverbastelte originale Möbeln zu finden, bin aber stets auf der Lauer ':)

Idealist47
erfahrenes Mitglied
Beiträge: 514
Registriert: Samstag 20. Mai 2017, 12:43
Reputation: 1499
Kontaktdaten:

Bimsmehl

Beitrag von Idealist47 » Freitag 20. September 2019, 18:54

Hallo und guten Abend,

Es ist wirklich selten, das Händler verschiedene Korngrößen anbieten, sprich Bimsmehl.
Es gibt meiner Meinung nach zwei Gründe hierfür...
Die Körngrößen können der Porengröße gut angepasst werden und Bimsmehl ist ja auch ein reines Schleifmittel.
Nicht nur im Holzbereich. Um so feiner gemahlen, je höher die Kornanzahl auf einer festgelegten Fläche.
Kennt man vom Schleifpapier, Leinen usw. z.b. Korn 600 usw.
Also je feiner die Größe je feiner das Schleifbild.
Restaurator im Handwerk ``Holzobjekte`` / Flechtwerkgestalter

Benutzeravatar
reas
erfahrenes Mitglied
Beiträge: 879
Registriert: Montag 21. Oktober 2013, 22:54
Reputation: 2670

Bimsmehl

Beitrag von reas » Freitag 20. September 2019, 20:51

Idealist47 hat geschrieben:
Freitag 20. September 2019, 18:54
Also je feiner die Größe je feiner das Schleifbild.
Hi Martin,
Danke für die Rückmeldung...das war mir klar, was ich nicht weiß welches ist das feinste Bimsmehl.. beim Kremer gibt es fein bis 000 und auch noch 6/0...

Idealist47
erfahrenes Mitglied
Beiträge: 514
Registriert: Samstag 20. Mai 2017, 12:43
Reputation: 1499
Kontaktdaten:

Bimsmehl

Beitrag von Idealist47 » Freitag 20. September 2019, 21:44

Prima,
Es gibt oft ``µ-Angaben. Ein µ bedeutet Mikro.
Umso größer die µ-Angabe, desto gröber ist das Bimsmehl.

Vielleicht besteht bei Kremer die Möglichkeit sich Proben schicken zu lassen.
Restaurator im Handwerk ``Holzobjekte`` / Flechtwerkgestalter

Benutzeravatar
reas
erfahrenes Mitglied
Beiträge: 879
Registriert: Montag 21. Oktober 2013, 22:54
Reputation: 2670

Bimsmehl

Beitrag von reas » Freitag 20. September 2019, 22:10

Idealist47 hat geschrieben:
Freitag 20. September 2019, 21:44
Umso größer die µ-Angabe, desto gröber ist das Bimsmehl.
Vielen Dank lieber Martin, damit ist das Rätsel gelöst, somit ist das Bimsmehl "fein" beim Kremer das feinste mit nur 40 Mikro

Antworten

Zurück zu „Tips zur Pflege und Restauration“