Handschriftliches Buch von 1856

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lins
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Handschriftliches Buch von 1856

Beitrag von lins » Sonntag 3. November 2019, 13:43

chawaha hat geschrieben:
Sonntag 3. November 2019, 13:00
Wie und wo könnte man so ein Buch verkaufen?
Ich denke, die Kronstädter, oder ihre Nachkommen würden sich am meisten dafür interessieren und es am meisten schätzen können. Ich würde hier mal eine Anfrage starten
Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. ^
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Fax: 089/236609-15
Hier der Link
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Vielleicht betreiben die auch so etwas wie ein Museum oder Archiv.
Aber @wa213 wird bestimmt auch noch was zu Deinem Buch sagen.
Wenn er sich nicht selber meldet, kannst Du ihm ja eine PM schicken.
Gruß
Lins

chawaha
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Handschriftliches Buch von 1856

Beitrag von chawaha » Sonntag 3. November 2019, 14:47

Vielen Dank!
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wa213
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Handschriftliches Buch von 1856

Beitrag von wa213 » Sonntag 3. November 2019, 21:23

Hallo

Eine Handschrift ist immer einzigartig, der Wert ist daher auch schwerer einzuschätzen als bei einem gedruckten Buch, es gibt ja kein Vergleichsstück. :grinning:

Wenn es sich wirklich um eine Abschrift eines gedruckt verfügbaren Buchs handelt, ist es ein Kuriosum aber kaum mehr wert als eine gedruckte Version, vielleicht sogar weniger, weil die Schrift heute für viele schwer lesbar ist. Wahrscheinlich war das Buch für den Schreiber nicht zu kaufen und er hats abgeschrieben.
Ich kann mir aber auch andere Gründe dafür vorstellen ein Buch azuschreiben, zB um den Inhalt zu lernen. (Ich habe im Studium auch immer wieder Kapitel abgeschrieben, weil ich sie so am schnellsten gelernt habe) oder ein masochistischer Lehrer, oder jemand wollte mit dem Abschreiben eines Buches seine Schönschrift üben/ unter Beweis stellen.
Dann hat er das Buch jemand geschenkt, dens interessiert hat.

Interessant und auch wertvoller könnte die Handschrift sein, wenn es Abweichungen, Anmerkungen etc. zum gedruckten Buch gibt, das Manuskript also einen Mehrwert bietet.

chawaha
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Handschriftliches Buch von 1856

Beitrag von chawaha » Sonntag 3. November 2019, 22:25

Es handelt sich hier um die Abschrift einer handschriftlichen Abschrift eines handschriftlichen Originals :upside_down_face: , und nicht die eines gedruckten Buches. (siehe Link am Anfang und Titelseite).
Auf der Titelseite steht auch für wen die erste "Copie" angefertigt wurde.
Dieses Buch hier wurde von einem Pfarrer "copiert" und nicht von einem Studenten...
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wa213
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Handschriftliches Buch von 1856

Beitrag von wa213 » Montag 4. November 2019, 18:19

Ich würde mich freuen, wenn du die Beiträge komplett lesen würdest, auch wenn es nicht ganz das ist, was du hören wolltest.

Es gibt eine gedruckte Version des Buches von 1887, wie dir Lins schon geschrieben hat, inklusive eines Angebots. Das Manuskript war offensichtlich bekannt und wurde sicher immer wieder abgeschrieben und schließlich,weil es immer noch aktuell war, über 80 Jahre nach der Niederschrift gedruckt.
Ich habe nie geschrieben, dass dein Buch von einem Studenten kopiert wurde, ich habe geschrieben, dass es kopiert wurde, weil eine gedruckte Version (noch) nicht zur Verfügung stand. Dann habe ich noch weitere Gründe aufgezählt, warum Bücher abgeschrieben wurden und werden, Daher tauchen immer wieder Abschriften von Büchern bei Auktionen oder im Handel auf, so bin ich zu meiner Einschätzung des Werts gekommen. Wichtig wäre es daher, festzustellen, ob dein Buch von der gedruckten Version interessant abweicht. (Mehr Informationen, Anmerkungen etc. nicht nur eine andere Rechtschreibung oder Gramatik.)

chawaha
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Handschriftliches Buch von 1856

Beitrag von chawaha » Montag 4. November 2019, 19:11

Mea maxima culpa. Ich möchte mich in aller Form für meinen nachlässigen und all zu flüchtigen Kommentar entschuldigen,der wahrscheinlich tatsächlich von dem Traum von immensen Summen beflügelt wurde und ein konzentriertes Lesen verhindert hat. Nichts für ungut, und herzlichen Dank für die Tipps.
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