Meissen Prunkteller Weinlaub Gold

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Sind die Stempel unter der Glasur ? Wichtig sind auch alle vorhandenen Informationen zu Herkunft und Historie des Stücks.

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Nepumok
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Meissen Prunkteller Weinlaub Gold

Beitrag von Nepumok » Sonntag 28. Januar 2018, 19:26

Moin Moin,

im Auftrag meines Großvaters soll ich für den folgenden Teller aus dem Hause Meissen das Alter sowie den Wert ermitteln.


[ externes Bild ]

[ externes Bild ]

Meine Großmutter hat den Teller um 1940 erworben. Einen ähnlichen Teller habe für um 100€ bereits bei Ebay gefunden. Allerdings zweite Wahl und die Blätter an den Seiten waren nicht ausgemalt.

Über mehr Informationen zu dem Alter sowie einem anzusetzenden Wert würden wir uns sehr freuen,

Viele Grüße, Nepu

Pikki Mee
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Meissen Prunkteller Weinlaub Gold

Beitrag von Pikki Mee » Montag 29. Januar 2018, 23:46

Moin,

begrüße Dich im Forum :)

Meissen ist nicht so ganz mein Ding, aber da bisher noch keiner was gesagt hat, versuche ich zumindest mal einen Einstieg...

Meissen-Marken kannst Du auf der Homepage der Manufaktur im zeitlichen Zusammenhang sehen Gäste sehen keine Links ... danach könnte Deine zu 1815-1924 passen und das als großer Rahmen anzusehen sein.

... auch da mit Erläuterungen Gäste sehen keine Links
>> Die typische „Knaufschwertermarke“ mit ihren knopfförmigen Knäufen ... wurde bis 1924 in Variationen beibehalten. Ab 1924 gab es dann die korrekt gezeichneten, zueinander gebogenen Schwerter ohne Knäufe <<

Du hast zwar die Bilder hübsch freigestellt ... wichtiger wäre es aber, deutliche Detailaufnahmen der Marke, des kleinen blauen Beizeichens und der eingepressten Nummern sehen zu können ... möglicherweise ergeben sich daraus noch Hinweise auf das Modell und weitere Eingrenzung der möglichen Entstehungszeit... und auch den Durchmesser des Tellers nennen... all das wäre für eine Ermittlung eines u.U. zu erzielenden Verkaufserlöses ganz dienlich...

Bitte daher noch davon weitere Photos einstellen und Größe angeben.

Was auch immer Du wo an vergleichbaren Stücken findest... einen Link dahin hier einfügen erspart das Suchen danach ... und auch: Angebote sind eher irrelevant, da sie den Wunschpreis des Verkäufers darstellen... Auktionsergebnisse (und die beileibe nicht nur auf der erwähnten Plattform) und ebenso nicht verkaufte Stücke spiegeln mehr die Realität wieder, da sie die Begehrlichkeit mit erfassen und zeigen, wo und wieviel jemand bereit ist, für ein Stück auszugeben...

*Pikki*

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Meissen Prunkteller Weinlaub Gold

Beitrag von Kowaist » Montag 14. Januar 2019, 11:14

Hallo,

zumindest eher seltener, würde ich sagen, und handwerklich schön gemacht. Datierung würde ich 2. Hälfte 19. Jahrhundert sagen, wie gesagt, können bis spätestens 1924 ausgeformt sein. Aber im Jugendstil wären sie wohl etwas stilisierter, aber ich kann mich irren. Je Jugendstil desto besser für den Preis, insbesondere wenn man einen namhaften Formgeber zuschreiben könnte.

Wandteller sind zwar derzeit nicht so arg gefragt, aber für den könnte ich mir durchaus Liebhaber vorstellen. Über 100 sollte so ein Teller an sich schon erlösen, da er wohl selten angeboten werden wird, könnte eine Auktion auch höher gehen, wenn mehrere ihn haben wollen.

Uazc schon mal Danke fürs Zeigen!

Grüße
Harald
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Meissen Prunkteller Weinlaub Gold

Beitrag von Kowaist » Montag 14. Januar 2019, 12:45

da lief er kürzlich in weiss...

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Aber er gewinnt durch die Goldstaffage schon sehr!
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Meissen Prunkteller Weinlaub Gold

Beitrag von 3rd gardenman » Montag 14. Januar 2019, 12:59

In der Tat, mit GOLD schaut der Teller wesentlich schöner, beeindruckender aus. :blush:
Grüße Harry

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Meissen Prunkteller Weinlaub Gold

Beitrag von nux » Montag 14. Januar 2019, 14:48

Kowaist hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 11:14
zumindest eher seltener, würde ich sagen,
hallo - der Beitrag ist 1 Jahr alt und der Threadstarter hat sich damals schon nicht zurück gemeldet. Ich hatte einen ganzen bunch an Links zu dem Thema schon vorbereitet, aber wer nicht will, der hat schon. Wir hatten welche von den Blätter-Relief-Sachen hier auch schon mehrere (Tasse, Tafelaufsatz etc.). Diese Teller gibt es in verschiedenen Ausführungen und durchaus öfter. Sollte ich mal einen in weiß erwischen, würde ich sogar Meissen dafür in Kauf nehmen :)

Beispiele
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gibt noch ganz viele mit anderen Blätter-Motiven

Gruß
nux

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Meissen Prunkteller Weinlaub Gold

Beitrag von Kowaist » Montag 14. Januar 2019, 18:33

oh, wieso ist Beitrag dann bei mir bei den neuen reingespült worden?
Ich guck doch nicht aufs Datum...


...am 9.12.18 gabs ihn doch in weiß... 35 Euro


Ist das nun schon im Jugendstil oder noch im Historismus?
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Meissen Prunkteller Weinlaub Gold

Beitrag von Kowaist » Montag 14. Januar 2019, 21:23

und grade neu in der Bucht aufgetaucht....

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Meissen Prunkteller Weinlaub Gold

Beitrag von nux » Montag 14. Januar 2019, 21:55

Kowaist hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 18:33
gabs ihn doch in weiß... 35 Euro
ja, ok das war dazu ja auch noch günstig O:-) - aber mit 'erwischen' meine ich nicht unbedingt auf der Plattform suchen/kaufen - ich bin da eher 'finderisch' unterwegs ;) :upside_down_face: - hab einige Fürstenberg Sachen wie die Gäste sehen keine Links
Kowaist hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 18:33
Ist das nun schon im Jugendstil oder noch im Historismus?
die sind u.U. soweit ich mal gelesen habe teilweise sogar älter bzw. die Entwürfe dazu, auch wie die entstanden sein sollen. Aber genau erinnere ich es nicht mehr

Edit - glaube, dass es diese Sache war - als Grundlage auch damit zu tun hatte "Meißner Porzellane nach Glaskristallmustern " also ab 1831 Gäste sehen keine Links
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S. 13 PDF ist so eine Blätterschale abgebildet Gäste sehen keine Links

Schau mal dort den Fuß von dem Teil an https://www.dieschatzkisteimnetz.de/vie ... felaufsatz
und dann das Teil da rechts Gäste sehen keine Links
Anfang des Textes dazu "Die Vorbilder und Modelle für die Porzellanausformungen besagter Art lieferten um 1830 und später Glasmodelle böhmischer und französischer Herkunft sowie auch französische Porzellane selbst. Pazaurek führt in seinem Buch „Gläser der Empire- u. Biedermeierzeit“ typische Musterblätte r dieser Glasindustrien vor. [4] Ein Vergleich mit den um 1846 von der Meißner Manufaktur herausgegebenen Preisverzeichnissen mit Musterdarstellungen, die im Laufe dieser Arbeit vorgeführt werden, zeigt deutliche Parallelen der Form- und Mustergebung. usw. usw." ist vllt. ganz interessant für Dich so aus dem 'Eingemachten'

Wenn Du weiterblätterst, PDF S. 4, im Preisverzeichnis 1846 sind solche Blätterschalen schon drin

Das also dürfte ev. der Hintergrund für diese ansonsten von den 'üblichen Meissen-Geschirren' so abweichenden Ausformungen / Bemalungen sein. Aber das war damals, wie man lesen kann, sehr erfolgreich :relaxed:

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