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Hersteller Glasschütten

Einblicke in die faszinierende Welt des antiken Glases! ✨ Hier dreht sich alles um historische Glasobjekte – von kunstvollen Vasen und Schalen über filigrane Trinkgläser und Flaschen bis hin zu kuriosen Gebrauchsgegenständen. Egal ob du Sammler, Historiker oder einfach nur neugierig bist – tausche dich mit anderen Glasliebhabern aus, bestimme deine Fundstücke und erfahre mehr über die faszinierende Geschichte der Glaskunst!

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Damit wir dir bestmöglich bei der Bestimmung deiner Glasobjekte helfen können, beachte bitte folgende Regeln:

Bilder des gesamten Objekts: Stelle gute Bilder des gesamten Objekts vor neutralem Hintergrund, möglichst bei Tageslicht, zur Verfügung.
Makroaufnahmen von Stempeln und Signaturen: Fotografiere alle Markierungen als Makroaufnahme einzeln, damit die Details gut erkennbar sind.
Informationen zur Herkunft und Historie: Teile alle vorhandenen Informationen zur Herkunft und Historie des Stücks mit. Gib möglichst die Abmessungen mit an.

So können wir uns ein umfassendes Bild von deinem Glasobjekt machen und dir die bestmögliche Unterstützung bieten. 😊

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Hersteller Glasschütten

Beitrag von ChrisH »

Liebe Forumsmitglieder,

ich habe von einem Bekannten 6 Glasschütten erhalten. Leider kann ich mit der Glasmarkierung keinen Hersteller finden. Ich bin mir sicher, dass die Experten unter euch mir eine Antwort geben können. Schon jetzt vielen Dank.
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ChrisH
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Hersteller Glasschütten

Beitrag von emilio »

Hallo,

denke das ist Schnellsicht D.R.G.M
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D.R.G.M
Deutsche Reichs-Gebrauchsmuster
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Das Gebrauchsmuster mit der Nummer 07623 wurde nach dieser Übersicht bereits 1892 erteilt.
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Bester Gruß

Emilio
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Hersteller Glasschütten

Beitrag von ChrisH »

Hallo Emilio,

vielen lieben Dank. Ich wusste, dass ich im Forum kompetente Antwort erhalte.

Herzlichen Gruß
Christian
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Hersteller Glasschütten

Beitrag von ChrisH »

Hallo Emilio,

allerdings sind meine Schütten nicht mit D.R.G.M. gekennzeichnet. 🤔 Ich frage mich noch, steckt hinter der/„meiner“ Prägung eine bestimmte Glashütte?

Viele Grüße
Christian
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Hersteller Glasschütten

Beitrag von emilio »

Hallo

Ohne daß ich das jetzt weiss, aber nach dieser Aussage in einer Fundstelle war die Angabe des DRGM nach 1891 und bis 1945 eine Pflichtangabe.
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So mutmasse ich ich nun mal, dass die Glasschütten vor 1891 gefertigt wurden, als der Hersteller 'Schnellsicht' noch kein DRGM hatte.

Bester Gruß

Emilio
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Hersteller Glasschütten

Beitrag von nux »

ChrisH hat geschrieben: Dienstag 7. Januar 2025, 12:03 steckt hinter der/„meiner“ Prägung eine bestimmte Glashütte?
Hallo :slightly_smiling_face:

ja, das ist ziemlich eindeutig ein Hüttenzeichen wie bei anderen Glasschütten auch meist eines vorhanden ist - das sind aktuelle bzw. auch traditionell beibehaltene, aber zur Veranschaulichung [Gäste sehen keine Links]

Hatte danach gesehen, aber dieses ist in den bekannten Verzeichnissen, die im Netz stehen, nicht dabei. Auch 'verwandte' irgendwie nicht wirklich. Hab auch in die Adressbücher der deutschen Glasindustrie 1907 und 1930 gesehen, ob da das Logo als Schutzmarke gezeigt ist - war es nicht. So richtig interpretierbar auf mögliche Buchstaben, hm - vv oder w und b könnte - aber ?? weiß nicht ob aber nehme an, dass @Sartre da auch schon in seine Glas-Literatur geschaut hat und nur nicht geschrieben, dass auch nichts hatte :upside_down_face:

Es kann sein, dass diese Hütte Inhaber des Gebrauchsmusters für die vor schon aufgezeigte Bettpfanne war, muss aber nicht - kann dort auch nur hergestellt worden sein. Ob dieses Pötteken nun für Kinder gedacht war oder für den Gebrauch im (kranken-)pflegerischen Bereich o.ä. - ? der Name deutet es ja an, dass man da halt eine schnelle Sichtkontrolle des da rein produzierten Inhaltes vornehmen konnte ;)

Die Nummer auf der Sammlerseite ist m.W. auch eine interne und hat damit eh nichts zu tun. Und dass da ein DRGM mit eingeprägt ist, weist bei dem Objekt auf nach 1891 und vor 1945 hin. Dass das auf der Schütte nicht drauf ist, kann mehrere Gründe haben - einer wäre, dass gar kein Gebrauchsmusterschutz dafür beantragt bzw. erteilt wurde oder noch nicht oder schon wieder ausgelaufen.

Um das gegenzuprüfen bzw. ev. die Glashütte darüber herauszubekommen müsste man das DRGM für den Henkelpott eben auftreiben - nur geht das online bei den alten Vorkriegssachen nicht an einer zentralen Stelle. Patente ja, hatte ich auch probiert, ob möglicherweise auch ein solches darauf bestand, aber da kam aber auf das Stichwort nichts passendes. Auch eine freie Abfrage via Suchmaschinen blieb bei mir ohne Ergebnis.

Hinsichtlich der zeitlichen Einordnung ist auch ein Artikel in der Pressglas-Korrespondenz ganz empfehlenswert - wenn Du dort in die Liste gehst, bei 2008-1 "Hannes, Modernes Pressglas - Künstlerische Entwürfe für die Lausitzer Glasindustrie" [Gäste sehen keine Links] - und den Link zu dem PDF aufmachst, da besonders S. 5 - rechts bei "Helfer in der Küche" - da wird erläutert, wie besonders in den 1930er Jahren diverse Gebrauchsgegenstände aus preiswertem Pressglas für viele Zwecke neu 'erfunden' wurden. Und eben auch solche Glasschütten, die z.B. auch gute Eigenschaften hinsichtlich Hygiene aufweisen.

Was bei solchen Artikeln auch noch aufschlussreich ist, sind genannte Hersteller und auch wo die überall waren - Deutschland umfasste damals ja mehr/andere Regionen und nicht alle Details sind bis heute überliefert. Daher würde ich Dir (falls hier nicht doch noch ein Geistesblitz einschlägt) empfehlen, genau da den Kontakt zu suchen - wenn die Marke jemand schonmal gesehen haben könnte oder wird, dann dort [Gäste sehen keine Links]

Gruß
nux
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